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Diensthunde Brandbeschleunigerspürhund

Der Brandbeschleunigerspürhund (oder Brandmittelspürhund) ist aufgrund seines ausgeprägten Geruchssinns und seiner Ausbildung in der Lage, im Brandschutt Resten von Brandbeschleunigern aufzuspüren, welche oftmals bei Brandstiftungen zur Anwendung gelangen und kann grundsätzlich bei allen Arten von Bränden (Häuser-, Wald- und Flächenbrände, etc.) eingesetzt werden.

Dieser spezielle Spürhund unterstützt die Arbeit des Brandermittlers, indem er einen Brandort und dessen Umfeld nach einem Brand besonders schnell und effektiv nach verwendeten Brandbeschleunigern absuchen kann. Er ist aufgrund seines hochempfindlichen Geruchsinns in der Lage, auch nach Tagen noch kleinste und selbst stark abgedampfte Restmengen brennbarer Flüssigkeiten im Brandschutt zu erkennen und anzuzeigen.

Ein ausgebildeter Hund ist auf 15 verschiedene Substanzen von Kohlenwasserstoffen in Brandbeschleunigern konditioniert. Zeigt der Brandbeschleunigerspürhund im Brandschutt oder bei einer Flüssigkeit in der Nähe des Brandortes an, so kann das Material zielgerichtet gesichert und in einem Labor ausgewertet werden.

Die ersten Brandbeschleunigerspürhunde wurden in den 1980er Jahren in den USA ausgebildet. Seit 1998 stehen sie auch in Europa , unter Anderem in der Schweiz, im erfolgreichen Polizeieinsatz.  

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